Fachliche Stellungnahme zur Lattenrost Empfehlung der Stiftung Warentest Heft 10-2015.

Bettentest_09Die Stiftung Warentest empfiehlt in ihrem „Test“ keinen federnden Lattenrost bzw. Tellerost zu verwenden, sondern einen selbstgebauten Lattenost aus starren Latten. Die Bauanleitung für einen von Ihr empfohlen Lattenrost mit strarren Latten wird im „Test“-Heft gleich mitgeliefert.

 

Konkret heißt es im Test: „Die Unterfe­derungen im Test sind nicht empfehlens­wert. Keine bringt mehr als eine Spanplatte.“

 

Aus unserer Erfahrung ist diese Empfehlung falsch, was wir im folgenden Test beweisen werden.

Zuerst haben wir den Lattenrost wie von Warentest empfohlen 1 zu 1 nachgebaut und dann verschiedene Kombinationen mit dem Wirbelscanner exakt dokumentiert. Die im gleichen „Test-Heft“ veröffentlichten Matratzentests haben unserer Meinung nach ebenfalls viele fachliche Fehler. Aufgrund der Vielzahl möchte ich aber an dieser Stelle nicht weiter darauf eingehen. Es ist verwunderlich, das „Warentest“ auch immer nur eine Matratzenhärte jedes Typs testet, wo doch klar ist, dass man für verschieden schwere Personen auch unterschiedlich harte Matratzen benötigt.

 

 

 

Bettentest_02Bild 1 zeigt eine männliche Person, 75 kg auf der
„Stiftung Warentest Lattenrost Konstruktion“ ohne Matratze.

Den Verlauf der Wirbelsäule haben wir mit Punkten gekennzeichnet.

Man sieht deutlich die sehr krumme und unendspannte Lage der Testperson.

Bettentest_03Bild 2 zeigt die Person auf einer „sehr Gute“ 7 Zonen Schaumstoffmatratze mit 19cm Höhe

(Everflex Premium H2) auf der „Stiftung Warentest Lattenrost Konstruktion“.

So liegt man schon bequemer, aber die Wirbelsäule hängt immer noch durch.

Bettentest_04Bild 3 zeigt die Testperson auf einem individuell für die Person angepassten
und angemessenen Lattenrost
(Dormabell Innova3) ohne Matratze.

Man sieht schon eine perfekte Lage, bereits ohne Matratze

Bettentest_05Bild 4 zeigt die Person wieder auf dem individuell für die Person angepassten Lattenrost mit der gleichen Matratze wie zuvor.

 Man erkennt eine perfekt gelagerte Wirbelsäule, die sowohl in Rücken- und Seitenlage rückenfreundlich gestützt wird. (Foto zeigt nur Seitenlage)

(Auf dieser Kombination schläft die Testperson schon seit längerer Zeit zu Haus und ist sehr zufrieden!!!

Bettentest_07Bild 5 zeigt die Anwendung des Wirbelscanners

Er misst die genaue Position der Wirbel zueinander und errechnet so ein Abbild der Wirbelsäule.

Bettentest_12_schnittBild 6 zeigt die Unterschiede des Rückenscans mit dem Wirbelscanner.

Man sieht hier ganz klar die Unterschiede bei den einzelnen Kombinationen.

-Oben die schlecht gelagerte Wirbelsäule auf der „Stiftung Warentest Lattenrost Konstruktion“
-Unten die gute gelagerte Wirbelsäule auf dem Individuell angepassten Lattenrost.

(Klicken Sie auf das Bild um es zu vergrößern, so können Sie die Beschreibung besser lesen)

Fazit:

Ich weiß nicht, was die Stiftung Warentest geritten hat, eine solche Empfehlung heraus zu geben, aber die Bilder belegen ohne Zweifel, dass die Stiftung Warentest in ihrem Test 10-2015 eine fachlich falsche Empfehlung abgegeben hat. Auch beim Matratzentest gibt es viele falsche Ansätze und Rückschlüsse bei den Bewertungen im gesamten Test. Ich denke, die Stiftung Warentest sollte solche Tests besser in Hände von anerkannten Fachleuten geben die etwas davon verstehen.

Falls Sie noch Zweifel haben, lade ich Sie hiermit herzlich ein, den Unterschied selber zu erfühlen.
Wir freuen uns auf Sie!


Ihr Eckhard Hillebrand
Unsere Öffnungszeiten: Montag bis Freitag von 09:30 bis 18:30 Uhr, Samstag von 09:30 bis 14:00 Uhr

Kontakt zu uns

Ich habe die Datenschutzerklärung zur Kenntnis genommen. Ich stimme zu, dass meine Angaben zur Kontaktaufnahme und für Rückfragen dauerhaft gespeichert werden.